Wandern auf Spiekeroog

Spiekeroog. Die grünste der ostfriesischen Inseln und die erste, die ich besucht habe. Wie die meisten der Inseln ist sie autofrei und nicht einmal Fahrräder sind dort gerne gesehen.

Wir sind für einen Tagesausflug dort gewesen und haben wie geplant eine große Wanderung durch das Naturschutzgebiet unternommen. Flaches Land und Wandern mag sich erst einmal komisch anhören, aber es braucht nicht immer Berge für eine abwechslungsreiche und teilweise auch anstrengende Wanderung.

Vom Fähranleger ist es zu Fuß nicht weit in das malerische Dorf mit vielen schönen Cafes und Restaurants. Dort haben wir uns gar nicht erst groß aufgehalten, sondern sind gleich weiter in Richtung Nordstrand. Im Nationalpark-Haus haben wir auf dem Weg noch einen Kaffee getrunken und uns das Pottwal-Skelett angeschaut, das von einem der zwei Wale stammt, die 2003 auf Norderney angeschwemmt wurden.

Anschließend ging es barfuß weiter durch die Dünen auf meist sandigen Wegen. Auf Schildern wird man darauf hingewiesen, dass die Wege überschwemmt sein können. Wir hatten Glück und es war alles gut begehbar. Nach ca. 8km haben wir den die östliche Ecke des endlos lang wirkenden Sandstrands erreicht. Am Meer entlang ging es dann zurück, bis wir nach insgesamt 16km wieder das Inseldorf erreicht haben.
Die Zeit hat noch für ein Essen in einem der Restaurants gereicht (Matjes und Bratkartoffeln, what else) und anschließend ging es mit der Fähre wieder zurück aufs Festland.

 

 

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