Ein Vormittag im herbstlichen Park von Schloss Lütetsburg

Ende Oktober hatte ich ein paar Stunden für mich alleine, während mein Mann in Norden beschäftigt war. Nach etwas Recherche habe ich beschlossen, dem Schloss Lütetsburg, bzw. dessen Schlosspark einen Besuch abzustatten. Dieser befindet sich etwa 15min Autofahrt von Norden entfernt.
Als ich am frühen Vormittag dort ankam waren außer mir nur eine Handvoll anderer Leute dort, die sich dank der Weitläufigkeit des Parks gut verteilt haben. So hatte ich zeitweise das Gefühl den Park ganz für mich alleine zu haben und konnte in Ruhe nachdenken und die besondere Stimmung festhalten.
Der Park umfasst eine Fläche von 30 Hektar und ist laut dessen Internetseite „der größte private Englische Landschaftsgarten Norddeutschlands“. Kurz vor meiner Ankunft hat es noch stark geregnet, wodurch die Luft besonders klar war. Die Wahl weißer Sneaker hätte ich jedoch nochmal überdenken sollen…

Über 100 verschiedene Pflanzen befinden sich im Park und zusätzlich stößt man immer wieder auf kleine Überraschungen, wie eine kleine hölzerne Kapelle mit Reetdach oder einen „Freundschaftstempel“. In beiden Bauten können auch Trauungen stattfinden.
Außerdem gibt es im Park verteilt viele Sitzbänke mit goldenen Inschriften. Wo diese ihren Ursprung haben konnte ich nicht herausfinden.

Nach einer Stunde fing es wieder stärker an zu regnen und ich habe im Cafe des Schlossparks Unterschlupf gesucht. Dort sitzt man in einem wunderschönen Wintergarten, der zu dieser Jahreszeit mit Heizstrahlern beheizt wird. Nach einem kleinen Mittagessen und einem Kaffee bin ich noch eine Weile dort geblieben um ein paar Seiten zu lesen und die gemütliche Atmosphäre zu genießen.

Sicher werde ich im Sommer einmal wiederkommen, wenn die Rhododendren und Azaleen blühen. Das dazugehörige Schloss ist übrigens noch bewohnt und kann dementsprechend nicht besichtigt werden.

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